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Bild zeigt jungenmann, der durch ein Kamera-Objektiv blickt
Bild: Alex Viebig, <a href="http://www.jugendfotos.de" target="_blank">www.jugendfotos.de</a>, CC-Lizenz BY-NC

Aktive Medienarbeit

In der Medienpädagogik werden schon lange Methoden der aktiven Medienarbeit angewendet. Bernd Schorb und Jürgen Hüte definieren den Begriff der aktiven Medienarbeit in ihrem Buch „Grundbegriffe Medienpädagogik“ folgendermaßen [Schell, Fred: Aktive Medienarbeit. In: Hüther, Jürgen / Schorb, Bernd (Hrsg.): Grundbegriffe Medienpädagogik. München 2005, S. 9.]:

„Sie [die aktive Medienarbeit] bedeutet die Be- und Erarbeitung von Gegenstandsbereichen sozialer Realität mit Hilfe von Medien wie Druck, Foto, Ton, Video, Computer, Multimedia und Internet. Die Medien werden von ihren Nutzern ‚in Dienst genommen‘, d.h. selbsttätig gehandhabt und als Mittel der Kommunikation gebraucht.“ 

In der offenen Jugendarbeit wird die aktive Medianarbeit schon lange angewendet und nun findet sie mit der technischen Entwicklung immer mehr Eingang in die Schule. Diese ist als Bildungsort, an dem unsere Kinder einen Großteil ihrer Zeit verbringen, vor neue Herausforderungen gestellt.                      Gleichzeitig bietet die aktive Medienarbeit die Möglichkeit selbst zu gestalten (Medienproduktion)  und die eigene Medienproduktion auch mit dem Blick auf den jeweiligen politischen und wirtschaftlichen Kontext (Medienwirkung) zu betrachten. Mit dem „Web 2.0.“ haben sich die Rahmenbedingungen  der Aktiven Medienarbeit insofern erweitert und verändert, dass jeder sowohl Sender, als auch Empfänger sein kann- siehe Youtube, Blogs, Wordpress & Co.

Die aktuellen Entwicklungen sollen dabei als Chance des gemeinsamen Lernens und Austausches wahrgenommen werden, bei dem die mobilen Medien den Raum des Lernens erweitern.

Redaktionell verantwortlich: Bernd Knochenhauer

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