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Bild zeigt zwei jugendliche Mädchen beim Surfen im Internet
Bild: AKJS Brandenburg/Spiekermann

Ziele des Jugendmedienschutzes

Kinder und Jugendliche stehen unter dem besonderen Schutz unserer Gesellschaft. Dieser Schutz ist im Grundgesetz (Artikel 1 Abs. 1 sowie Artikel 2 Abs. 1)  verankert. Der Staat hat das Recht und die Pflicht, Kinder und Jugendliche vor Gefährdungen zu schützen und die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Eltern und andere Erziehungspersonen sollen bei der verantwortungsbewussten Wahrnehmung ihrer  Erziehungsverantwortung unterstützt werden. 

Für den Jugendmedienschutz bedeutet dies, dass Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Inhalten in den Medien geschützt werden, insbesondere vor Gewalt und Angst auslösenden Darstellungen, pornografischen und ethisch desorientierenden Angeboten. Der Jugendmedienschutz stellt deshalb einen wesentlichen Aufgabenbereich des Jugendschutzes dar. Dies betrifft sowohl die gesetzlichen Schutzregeln als auch die Prävention und damit die Förderung von Medienkompetenz, wobei letzteren aufgrund der rasanten Medienentwicklung eine immer größere Bedeutung zukommt.

Redaktionell verantwortlich: Susanne Schmitt, AKJS Brandenburg

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