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Ein Mädchen filmt mit einer Kamera, während im Hintergrund das Klemmbrett mit dem Drehbuch gehalten wird
Videodrehs sind integrativ, da völlig unterschiedliche Kompetenzbereiche gefragt sind. Creative Commons Lizenz CC by-nc-sa Hagelwerk 2013

Video

Film war und ist immer noch das beliebteste Medium der Pädagogik auch im Lebensalltag von Kinder und Jugendlichen sehr präsent . In den letzten Jahren haben sich die technischen Möglichkeiten vereinfacht und die Präsentationsformen sich um einiges erweitert. Jedes Smartphone, jede Fotokamera und jedes Tablet besitzt heute eine Filmfunktion. Kinder und Jugendliche drehen kleine Clips im Alltag und laden sie, wie ihre Vorbilder auf YouTube, im Internet hoch oder verschicken sie über diverse soziale Netzwerke. Hier hat die Pädagogik vor allem die Aufgabe den bewussten kritischen Umgang mit Videomaterial zu vermitteln, angefangen bei rechtlichen Aspekten, bis hin zu moralischen Sichtweisen. Hierzu gehört auch der Bereich des Cybermobbings.

Die Filmarbeit bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Es können thematische oder freie Handyclips fürs Internet oder Spielfilme für die Leinwand gedreht werden, die auch später zu Filmfesten eingereicht werden können, zum Beispiel Dokumentationen über die eigene Einrichtung oder Schule, Musikvideos, experimentelle Videosequenzen, Trickfilme, Bewerbungsvideos oder Machinimas (Filme, die aus Computerspiel-Frequenzen zusammengestellt werden). In der Freizeitpädagogik sowie auch im Schulalltag bietet der Film einen klar strukturierten Ablauf (Idee, Drehbuch, Schnitt, Präsentation) sowie verschiedene Rollen (Schauspiel, Regie, Kamera, Licht, Ton, Schnitt) in denen sich die Kinder und Jugendlichen je nach Interesse ausprobieren und beweisen können.

Redaktionell verantwortlich: Jörg Hagel

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