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17.05.2019 14:25

Streit um Jugendschutzfilter im Netz

Von: redaktion, lmb

(c) Logo JusProg

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat die Zulassung des Jugendschutzprogramms JusProg für unwirksam erklärt – und zwar mit sofortiger Wirkung. Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter (FSM), zusändig für die Zulassung  habe die rechtlichen Grenzen bei der Genehmigung in den Jahren 2012 und 2017 überschritten.

JusProg ist dazu gedacht, um Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten Inhalten im Netz zu schützen. Nach Installation des kostenlosen Programms können Eltern und Erziehungsberechtigte entsprechend des Alters der Sprößlinge einstellen, welche Inhalte und Websites angezeigt und genutzt werden dürfen. Anbieter können wiederum ihre Internet-Portale klassifizieren lassen, damit etwa Online-Games oder Video- und Streaming-Plattformen auch tagsüber zugänglich bleiben, die für minderjährige Augen und Ohren eigentlich nicht geeignet sind. JusProg erkennt beim Aufrufen einer Seite die dazugehörige Alterseinstufung und verweigert im Zweifel die Freigabe.

Die Entscheidung der KJM trifft auf heftige Kritik in der Branche. Die FSM erwägt Klage vor dem Verwaltungsgericht einzureichen. JusProg war das einzige Programm, das bisher die Anforderungen aus dem Jugendmedienschutzstaatsvertrag erfüllt hat.

https://www.jugendschutzprogramm.de/

Mehr Informationen dazu www.kjm.de

Kritik an der Entscheidung www.games-wirtschaft.de

Redaktionell verantwortlich: Matthias Specht, LAG Multimedia Brandenburg

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