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05.09.2019 23:17

KI für technischen Jugendschutz einsetzen

Von: readktion, lmb

(c) Jugendschutz.net

Aktuelle Jugendschutzlösungen sind in Social Media Angeboten nahezu wirkungslos, da sie Inhalte nicht differenziert filtern können. Deshalb müssen auch moderne Technologien wie maschinelles Lernen zum Schutz der Jüngsten eingesetzt und fortentwickelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Lagebericht "Technischer Jugendmedienschutz" von jugendschutz.net. Eltern benötigten Schutzoptionen, die auf Smartphones wirken und leicht zu konfigurieren sind.

Veraltete Erkennungsverfahren in den aktuellen Jugendschutzprogrammen führen bei Social-Media-Angeboten nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen, so der Bericht weiter. Moderne Methoden der automatischen Inhaltserkennung nutzen dagegen Techniken des maschinellen Lernens (KI - künstliche Intelligenz), um schnell große Mengen von Daten zu klassifizieren.

jugendschutz.net prüfte 2017 und 2018 verschiedene Programme zur automatischen Erkennung von jugendschutzrelevanten Inhalten. Dabei waren Erkennungsquoten erzielt worden, die die Wirksamkeit gängiger Jugendschutzprogramme (ca. 80 % Trefferquote) mit vergleichsweise geringem Aufwand teilweise sogar übertreffen.

Der Bericht "Technischer Jugendmedienschutz. Zeitgemäße Entwicklung und zukunftsfähiges Schutzkonzept" steht zum Download bereit unter:

https://www.jugendschutz.net/pdf/Bericht_2019_Technischer_Jugendmedienschutz.pdf

Quelle: Jugendschutz.net

Redaktionell verantwortlich: Matthias Specht, LAG Multimedia Brandenburg

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